Unverblümt

Befragung Mitarbeitende

Alle zwei Jahre führen wir eine Mitarbeiterbefragung durch, zuletzt 2014. Sie zeigt insgesamt ein erfreuliches Bild mit 77% «Echt Zufriedenen». Der Benchmark liegt im Gesundheitswesen bei 73%. Mitarbeiterförderung, Gesundheit, Einbindung von Angestellten sowie Unternehmensstrategie werden besonders geschätzt.

Dennoch wollen wir nicht schönreden: Vergleich wir uns mit dem gesamtschweizerischen Ergebnis des «Swiss Arbeitgeber Awards» (78% «Echt Zufriedene») ist die Zufriedenheit bei der Vergütung, dem Umgang mit Veränderungen und der Wahrnehmbarkeit der Geschäftsleitung leicht unterdurchschnittlich.

In den vergangenen Monaten wurde gezielt optimiert. Unter anderem hat jedes Geschäftsleitungsmitglied des SPZ zwei Kurz-Stages im Betrieb absolviert, um den Austausch mit den Mitarbeitenden weiter zu fördern.

Die nächsten Umfrageergebnisse erwarten wir für Sommer 2016.

mehr lesen...
Kontinuierliche Verbesserung

Kontinuierliche Verbesserung ist uns wichtig. Deshalb kann jeder Mitarbeitende Anregungen und Ideen einbringen. Seit 2013 haben wir über 1 000 Verbesserungsvorschläge erhalten – die meisten von Mitarbeitenden, einige aber auch von Patienten, Gönnern, Besuchern und anderen.

Konkrete Beispiele aus dem Alltag: Einige Mitarbeitenden haben sich am neuen Jubiläumsgeschenk gestört, das die HR-Abteilung vor kurzem eingeführt hat. HR hat infolge dessen verschiedene Alternativen erarbeitet und die Mitarbeitenden mittels Webumfrage über ein neues Geschenk entscheiden lassen.

Ein anderes Beispiel: Es betrifft den gelegentlich hohen Lärmpegel sowie den Platzmangel im Restaurant. Dank der Anregung einer Mitarbeiterin informieren wir nun proaktiv bei Tagen mit hoher Belegung und zeigen Alternativen auf.

mehr lesen...
Papierkram

Am Papierkram stören sich viele Mitarbeitende: Rechtliche Auflagen, ISO-Nachweise, Verlaufskontrollen, statistische Erhebungen. Auch wenn vieles nicht hausgemacht ist, so nimmt das Administrative doch stetig zu. Dabei möchten wir lieber beim Patienten sein, unterstützen, begleiten, Fortschritte erzielen.

Um die administrativen Tätigkeiten in vernünftigem Rahmen zu halten, haben wir zwei grosse Projekte gestartet. KIS (Klinikinformationssystem) will die medizinischen Applikationen harmonisieren und vereinfachen, ERP (Enterprise Resource Planning) jene der Administration. Bis es soweit ist, schaffen die beiden Projekte allerdings selber einigen Papierkram.

mehr lesen...
Veränderungen

Die Welt verändert sich – auch bei uns: Generation Y, neue Ansprüche, komplexere Krankheitsbilder bei Patienten, steigende rechtliche Auflagen, Technologisierung, Erneuerungs- und Erweiterungsbauten, Kostendruck. Was die einen als Chance zum Weiterkommen sehen, macht andern Angst. Insgesamt haben wir im Umgang mit Veränderungen noch Potenzial. Wir setzen darauf, Betroffene einzubinden, offen zu kommunizieren und weitsichtig zu planen.

mehr lesen...
Löhne

In unserer Personalpolitik steht: «Unseren Mitarbeitenden bezahlen wir marktgerechte Löhne und orientieren uns dazu insbesondere an Funktion, Fähigkeiten und Leistung. Interne Lohngerechtigkeit ist uns wichtig.» Wie überall ist die Umsetzung der schönen Worte nicht immer ganz einfach. Dank aktueller, umfassender Lohnbenchmarks, Brachenvergleichen, engem Austausch mit anderen Spitälern und vielen Rekrutierungsgesprächen haben wir einen guten Überblick über die Löhne im Markt. Dennoch dürfte es gerne immer noch etwas mehr Lohn sein.

Klar ist: Als Organisation, die sich unter anderem durch Gönnergelder finanziert, wollen und können wir keine Spitzenlöhne bezahlen. Eine marktgerechte, faire Entlöhnung ist für uns aber selbstverständlich.

mehr lesen...
Kostendruck

Dank der 1.8 Mio. Gönnerinnen und Gönner verfügen wir über ein solides finanzielles Fundament. Dennoch spüren wir zunehmend den Kostendruck – insbesondere im Bereich der Klinik. Hier können wir die Ziele des Business-Plans nur mit einer sehr hohen Bettenbelegung und Effizienzsteigerungen erreichen. Die Herausforderung der nächsten Jahre wird darin bestehen, innerhalb des vorgegebenen finanziellen Rahmens das Optimum für unsere Patienten, aber auch für unsere Mitarbeitenden zu erreichen. Dabei werden wir uns von Gewohntem verabschieden und Neues zulassen müssen.

mehr lesen...
Personalkommission

Seit 2012 haben wir eine Personalkommission (PeKo). Diese tagt regelmässig, bespricht die Anliegen der Mitarbeitenden und erarbeitet Lösungsansätze, die sie in geeigneter Form einbringt. Daneben arbeitet die Personalkommission in Arbeitsgruppen mit (z.B. Harmonisierung der Anstellungsbedingungen) und nimmt an der monatlichen Informationskonferenz sowie punktuell auch an Geschäftsleitungssitzungen teil. Die PeKo-Präsidentin trifft sich zudem monatlich mit dem Leiter Human Resources. Aus Sicht der Personalkommission sind die aktuellen Themen zunehmende Arbeitsbelastung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, die noch verbessert werden kann und vermehrter Austausch zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitenden.

Reglement der PeKo

mehr lesen...
Fluktuation

Viele Mitarbeitende kommen zu uns und bleiben. Dennoch gibt es auch Mitarbeitende, die uns aus eigenem Antrieb verlassen. Die gängigsten Gründe sind: Familie, Umzug, Karriere und Arbeitsbelastung. Unsere bereinigte Fluktuationsrate liegt zwischen 7.5% und 9.5% – ein sehr guter Wert im Gesundheitswesen.

mehr lesen...